Beiträge · Google-Suche · 1. Oktober 2026

Die ersten zehn Sekunden auf der Website. Was ein Google-Besucher sehen will.

Besucher aus der Google-Suche entscheiden in wenigen Sekunden, ob der Betrieb zu ihrer Suche passt. Leistung, Ort und ein Weg zur Kontaktaufnahme müssen dafür im ersten Blick stehen.

Die Frage ist schon gestellt

Wer über Google kommt, hat nicht vor, sich Ihre Firma in Ruhe zu erschließen. Die Frage liegt schon auf dem Tisch: Dach undicht in der Nähe, Hörtest in Marl, Physiotherapie mit einem Termin in dieser Woche, Einbauschrank für eine schmale Diele. Die Website muss diese Frage aufnehmen.

Ein Willkommenssatz und ein großes Foto ohne Aussage beantworten sie nicht. Auch ein Schieberegister mit drei Sprüchen nicht. Der Besucher liest die Überschrift, sucht eine Nummer oder einen Ort und ist weg, wenn beides fehlt.

Was in den ersten Blick gehört

Was der Betrieb tut, in einem Satz, der die Leistung nennt und nicht nur den Namen. „Tischlerei Berg“ wird verständlich durch „Möbel nach Maß aus Rosenheim“, nicht durch ein Grußwort.

Wo er das tut. Ein Ortsname in der Überschrift oder direkt darunter reicht. Er muss nicht in jedem Absatz stehen. Für einen Betrieb mit mehreren Filialen gehört die nächste Filiale in den ersten Blick, nicht eine Liste erst nach dem Firmenporträt.

Wie man ihn jetzt erreicht. Anrufen, eine kurze Anfrage oder ein Termin. Einer dieser Wege gehört nach oben. Auf dem Handy muss die Nummer antippen gehen, ohne zu scrollen.

Was darunter stehen darf

Leistungen im Einzelnen, Fotos aus dem eigenen Betrieb, der Ablauf von der Anfrage bis zur Fertigstellung, was etwas ungefähr kostet, wem man vertrauen kann. Das darf weiter unten stehen. Wer nur die Überschrift und die Nummer braucht, soll nicht erst einen Aufsatz lesen.

Was unten steht und trotzdem entscheiden soll, wird kaum gesehen. Eine Garantie, ein Festpreis oder „Aufmaß kostenlos“ wirken nur, wenn sie neben der Überschrift stehen und nicht im vierten Absatz.

Zwei Betriebe, zehn Sekunden

Der Vergleich ist selten fair im Sinne von „wer hat die schönere Seite“. Er ist praktisch. Eine Seite zoomt man auf dem Handy, die andere nicht. Eine nennt den Ort, die andere einen Slogan. Eine zeigt die Nummer, die andere ein Kontaktformular mit acht Feldern.

Der Anruf geht an die Seite, die weniger Arbeit macht. Das ist keine Geschmacksfrage und kein Grund, die ganze Gestaltung zu verwerfen. Oft fehlen drei Dinge am Anfang, und der Rest der Seite ist in Ordnung.

Öffnen Sie Ihre eigene Adresse auf dem Telefon und lesen Sie nur, was ohne Wischen zu sehen ist. Wenn Sie daraus nicht erkennen, was Sie anbieten, wo, und wie man Sie erreicht, sieht ein Fremder es auch nicht.

Wenn das auf Ihren Betrieb zutrifft.

Wir legen die Seite an. Danach ändern Sie mit einem Satz, was nicht stimmt.

Wer antwortet:
Sven Hoppe, selbstwerk.ai